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	<title>Marketing-Kompakt.de &#187; Marktforschung</title>
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	<description>Tipps und Tricks aus Marketing, Werbung und Medien</description>
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		<title>Im Interview mit Rolf Buchholz: Marken im Härtetest</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Konsumentenverhalten hat sich mit der globale Wirtschaftskrise in Deutschland verändert. Das Marktforschungsunternehmens DATAMONITOR hat hierzu eine neue Studie erstellt. Diese dokumentiert ernüchternd und nachvollziehbar zugleich, wie etablierte Marken unter Druck geraten.
Die Unternehmensberatung KEY VALUES GmbH, spezialisiert auf Innovations- und Geschäftsentwicklung, hat die Ergebnisse und Auswirkungen näher analysiert.

Heute im Interview: Geschäftsführer Rolf Buchholz über die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Konsumentenverhalten</strong> hat sich mit der globale Wirtschaftskrise in Deutschland verändert. Das Marktforschungsunternehmens DATAMONITOR hat hierzu eine neue Studie erstellt. Diese dokumentiert ernüchternd und nachvollziehbar zugleich, wie etablierte Marken unter Druck geraten.</p>
<p>Die Unternehmensberatung KEY VALUES GmbH, spezialisiert auf Innovations- und Geschäftsentwicklung, hat die Ergebnisse und Auswirkungen näher analysiert.</p>
<p><span id="more-543"></span></p>
<p><strong>Heute im Interview:</strong> Geschäftsführer Rolf Buchholz über die aktuelle Situation der Konsumgütermarken und die Konsequenzen der Krise:</p>
<blockquote><p>Marketing-Kompakt: â€žHerr Buchholz, was hat sich denn bei den Deutschen in den letzten Monaten verändert?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žWir können die Veränderungen beim Verbraucher auf 4 wesentliche Erkenntnisse zusammenfassen, die alle nicht weiter überraschend sind: weniger Kaufkraft und Kaufbereitschaft, zunehmend schlechte Stimmung, flexibles Einkaufsverhalten und sinkende Markenloyalität.<br />
Die Rezession hat innerhalb der letzten 6 Monate immerhin bei drei von vier Konsumenten zu einem veränderten Lebensstil geführt. Die finanzielle Situation hat sich bei 39 Prozent der Deutschen Haushalte erheblich verschlechtert. Das heißt: mehr als ein Drittel der Verbraucher sind sparsamer und/oder haben ihr Einkaufsverhalten verändert. Ursachen sind Unsicherheit, Sparmassnahmen aus Vorsicht, aber auch mangelnde Liquidität.&#8221;</p>
<p>â€žWie äußert sich das konkret im Verbraucherverhalten?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žBei der starken Discounter-Präsenz in Deutschland, werden Lebensmittel heute preisbewusster eingekauft. Nach den Franzosen sind die Deutschen die preisbewußtesten Kun-den in Europa. Gewonnen haben Handelsmarken, zu Lasten etablierterBrands. Immerhin 41 Prozent der Konsumenten verzichten neuerdings auf ihre geliebten Marken, um Geld zu sparen. Handelsmarken hingegen haben gerade in schlechten Zeiten Konjunktur. 54 Prozent der Deutschen Konsumenten kaufen regelmäßig Private Label-Produkte, deutlich mehr als im globalen Durchschnitt, der liegt bei 36 Prozent.&#8221;</p>
<p>â€žKlingt plausibel, positiv für den Handel, wenngleich alarmierend für die Markenartikel-Hersteller.&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žDas stimmt nicht ganz. Auch der Handel hat durch den permanent ruinösen Preiswettbewerb an Marge verloren, wenngleich die Handelsmarken besser laufen und hier höhere Margen erzielt werden können.&#8221;</p>
<p>â€žIst die Tendenz zu Handelsmarken denn wettbewerbs-, oder rezessions-bedingt?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žBeides. Der Wettbewerb hat sich in den letzten Jahren verstärkt, aber die Rezession begünstigt zudem eindeutig die Handelsmarken.&#8221;</p>
<p>â€žWarum reagieren die Verbraucher plötzlich so?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žNeben der angespannten Finanzsituation kommt etwas hinzu, was viele unterschätzen. Das Stressniveau der Konsumenten hat im letzten Halbjahr um stattliche 39 Prozent zugenommen, 34 Prozent beschreiben sich sogar als unglücklicher als noch vor 6 Monaten. Finanzielle Einbussen und die Angst um den Arbeitsplatz gehen nicht spurlos an den Menschen vorüber.&#8221;</p>
<p>â€žWas bedeutet dieser Wandel für Handel und Industrie?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žWenn die Rezession zur Depression wird, Stress zunimmt und Wohlgefühl abnimmt, lassen sich Konsumenten weniger von neuen Angeboten oder neuen Warenwelten inspirieren. Für die Bemühungen all derjenigen, die gerade jetzt ihren Abverkauf forcieren wollen und müssen &#8211; für Händler und Hersteller gleichermaßen &#8211; ist dies ein Teufelskreislauf.&#8221;</p>
<p>â€žWas können denn speziell die Marken-Verantwortlichen tun, um die<br />
bisherige Gunst Ihrer Kunden zurückzugewinnen und aus dem Kreislauf auszubrechen? Was raten Sie den Unternehmen?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žOperative Kreativität ist gefragt. Die Kunden wollen da abgeholt werden, wo sie stehen und suchen nach Orientierung. In England hat das Handelsunternehmen Sainsbury bereits im letzten Jahr mit seiner Aktion â€žFeed your Family for a Fiver&#8221; eine beachtliche Aufmerksamkeit und Sympathie dadurch gewonnen, dass es Angebot und Ansprache an der wirtschaftlichen Krisensituation ausrichtete. Das passte nicht nur gut in den Zeitgeist und schafft Vertrauen, sondern kam vor allem bei den Kunden gut an.&#8221;</p>
<p>â€žJa, da haben wir in Deutschland vielleicht noch Innovationspotential und auch -bedarf. Was hat sich denn noch verändert, abgesehen davon, dass mehr Private Label und weniger Marken gekauft werden?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žDass Vertrauen der Deutschen hat momentan einen Tiefststand erreicht. Viele sehen sich in finanzieller Unsicherheit oder sogar Notlage. 26 Prozent geben an, Schwierigkeiten zu haben, ihre Rechnungen am Ende des Monats bezahlen zu können.&#8221;</p>
<p>â€žSehen die Aussichten besser aus und was, wenn die Krise entgegen<br />
aktueller Prognosen noch anhält?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žAussitzen ist keine Lösung. Wer auf bessere Zeiten wartet hat eigentlich schon die Opfer-Rolle eingenommen. Wir müssen endlich wieder eine Aufbruchstimmung gestalten, das geschieht nicht von alleine. Unternehmen könnten mehr auf die Kreativität Ihrer Mitarbeiter bauen, geordnete Freiräume für mehr Unternehmertum und Innovationskraft schaffen. Wichtig erscheint mir auch, den Bedarf besser zu adressieren, indem beispielsweise Consumer-Insights aktuell generiert und besser adressiert werden. Die Marken müssen gerade jetzt emotional näher an die Kunden gebunden werden. Wenn die Rahmenbedingungen sich verändern, müssen sich die Unternehmen anpassen und neue Wege testen, erfolgreiches konsequent umzusetzen. Dazu gehört mit alten Regeln zu brechen und das Essentielle neu zu<br />
durchdenken. Aber eines ist auch klar: alle können nicht gewinnen.&#8221;</p>
<p>â€žIst nicht davon auszugehen, dass die Menschen nach der Wirtschaftskrise wieder zu Ihren Marken zurückkehren?&#8221;</p>
<p>Rolf Buchholz: â€žEnde offen. Die Verbraucher machen durch die Krise mehr Erfahrungen mit Private Labels. Am Ende haben sich Markenvorteile unter Umständen nivelliert. So sehen heute schon 78 Prozent der Befragten bei Lebensmitteln Marken und Handelsmarken als identisch und nicht differenzierend an bzw. bescheinigen Handelsmarken sogar, hochwertiger zu sein.<br />
Wir gehen davon aus, dass es nach der Krise erhöhter Werbeaufwendungen bedarf, um die Abtrünnigen zurückzugewinnen. Soweit sollte es die Markenartikelindustrie nicht kommen lassen. Sainsbury ist nur ein Beispiel, wie der Krise kreativ begegnet werden kann. Daneben gibt es zahlreiche Hebel, die noch gestellt werden können.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.marketing-kompakt.de/wp-content/dateien/key-values.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-544" title="key-values" src="http://www.marketing-kompakt.de/wp-content/dateien/key-values.jpg" alt="" width="500" height="370" /></a><a href="http://www.marketing-kompakt.de/wp-content/dateien/key-values.jpg"></a></p>
<p>Quelle: Datamonitor Consumer Survey, April 2009</p>
<p>Mehr Informationen über die KEY VALUES GmbH finden Sie unter <a href="http://www.key-values.de" target="_blank">www.key-values.de</a></p>
<a href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.marketing-kompakt.de%2Fim-interview-mit-rolf-buchholz-marken-im-hartetest&amp;t=Im%20Interview%20mit%20Rolf%20Buchholz%3A%20Marken%20im%20H%C3%A4rtetest" id="facebook_share_button_543" style="font-size:11px; line-height:13px; font-family:'lucida grande',tahoma,verdana,arial,sans-serif; text-decoration:none; display: -moz-inline-block; display:inline-block; padding:1px 20px 0 5px; margin: 5px 0; height:15px; border:1px solid #d8dfea; color: #3B5998; background: #fff url(http://b.static.ak.fbcdn.net/images/share/facebook_share_icon.gif) no-repeat top right;">Share</a>
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		<title>Werbeausgaben 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 12:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp W.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bruttowerbemarkt schließt 2008 mit einem leichten Plus ab. Nielsen Media hat heute die Zahlen veröffentlicht, wo zu sehen ist, dass die Bruttowerbeaufwendungen in den Above-the-line-Medien im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um plus 0,7 Prozent (bereinigt: 0,0 Prozent) auf 21,1 Milliarden Euro gestiegen sind. Schon am Jahresanfang 2008 hat Nielsen eine Prognose gestellt, die sich [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none;"><strong>Bruttowerbemarkt schließt 2008 mit einem leichten Plus ab.</strong> <a href="http://www.nielsen.de" target="_blank">Nielsen Media</a> hat heute die Zahlen veröffentlicht, wo zu sehen ist, dass die Bruttowerbeaufwendungen in den Above-the-line-Medien im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr um plus 0,7 Prozent (bereinigt: 0,0 Prozent) auf 21,1 Milliarden Euro gestiegen sind. Schon am Jahresanfang 2008 hat Nielsen eine Prognose gestellt, die sich jetzt bestätigt hat.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH erklärt in einer Pressemeldung:</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<blockquote>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">&#8220;Das Werbejahr 2008 wurde durch sehr konträre Faktoren geprägt: auf der einen Seite die Wirtschaftskrise und die im internationalen Vergleich schwache Binnenkonjunktur, auf der anderen Seite große Sporthighlights, wie z. B. die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele, die Deutschland erneut in einen medialen Bann zogen. Das Jahr 2009 wird ein spannendes Jahr.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">Spannend ist das Werbewachstum 2008 in den Online-Dienstleistungen zu beobachten. Diese steigerte ihre Werbeausgaben um 106 Millionen Euro auf knapp 336 Millionen Euro. Die Online-Vermittlungsdienste bauten so ihre Werbeaufwendungen um 46 Millionen Euro aus. So lässt sich schnell feststellen, dass die Bedeutung der Online Medien weiter wachsen wird.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">Auch hier gab Ludger Wibbelt ein Statement ab:</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<blockquote>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">&#8220;Das Informations- und Sozialverhalten der Deutschen spielt sich verstärkt im Internet ab. Crossmediale Werbeangebote gewinnen deshalb weiterhin an Bedeutung für die Werbungtreibenden.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">Große Rückgänge in den <strong>Werbeausgaben </strong>verzeichnete die die Pkw-Branche. Hier hat sich ein Minus von 10,3 Prozent rausgestellt, was 1,4 Milliarden in Euro bedeutet. Neben der Automobilbranche hat auch die Finanzbranche ihre Werbeausgaben um 71 Millionen Euro reduziert.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">Jetzt bleibt abzuwarten, was das Jahr 2009 bringt. Sicherlich werden einige Unternehmen antizyklisch werben, um so gegen die Wirtschaftskrise zu steuern, jedoch würde ich trotzdem einen leichten Abwärtstrend prognostizieren.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;">Mehr Informationen zu den <strong>Werbeausgaben 2008</strong> auf: <a href="http://www.nielsen.de">http://www.nielsen.de</a></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"><strong><a href="http://www.marketing-kompakt.de/marketing-buchtipps" target="_self">Buchtipp</a> zum Thema Werbeausgaben und Budget:</strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3527501339?ie=UTF8&amp;tag=philweng-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3527501339">Das 1 x 1 des Budgetierens: Budgets richtig planen, umsetzen und kontrollieren</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=philweng-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3527501339" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;"> </p>
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